![]() ![]() An der Schönen Blauen Donau
An der Schönen Blauen Donau
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An der Schönen Blauen Donau
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Johann Strauß II, 1867 (1825-1899)
Ca. 1850 schrieb Carl Beck ein Gedicht mit dem Titel "An der schönen blauen Donau", das mit der Zeile "Donau so blau, so blau " endet. Beck hat mehr als 20 Bände Gedichte meist sozialkritischen Inhalts geschrieben, es hat aber sonst nichts mit dem Walzer zu tun! Johann Strauß, der selbst etwas sozialistisch angehaucht war, nahm den Titel dieses Gedichtes als Titel für den 1867 komponierten Donauwalzer. Im selben Jahr dichtete Josef Weyl, der Chormeister des Wiener Männergesangsvereins einen Text für eine Choraufführung anläßlich der Einweihung einer Gas-Straßenbeleuchtung in einem Wiener Bezirk. Dieser Text ist verlorengegangen, und wurde von Weyl für den allgemeinen Chorgebrauch als Faschingslied "umgedichtet", wobei er wahrscheinlich die ersten sechs Zeilen des ursprünglichen Liedes beibehielt. Franz von Gernerth vergewaltigte den Walzer kurz danach nochmals mit dem jetzt noch immer gebräuchlichen Text, wobei der die Zeile "Donau so blau" des ursprünglichen Gedichtes verwendete. Vor Genuß des Textes einen tiefen Schluck aus einer Flasche tun, auf nüchternen Magen ist der Text schwer verdaulich!
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